Fleißig oder bequem, konservativ oder fortschrittlich, isoliert oder vernetzt? Was ist der schlauere Weg?

Gar nicht so einfach zu entscheiden, all diese Optionen haben ihre Vor- und Nachteile. Das sogenannte Internet der Dinge eröffnet Chancen und birgt Risiken. Beispiel: ein intelligenter Kühlschrank, der bei Bedarf Lebensmittel nachbestellt. In der Praxis ist dies immer noch Zukunftsmusik, aber das Prinzip fasziniert. Man wird nie mehr beim Nachbarn Milch borgen müssen. Aber ist das überhaupt erstrebenswert? Und was hat das Ganze eigentlich mit R+W und mit Kupplungen zu tun?

Es hat ja schon Vorteile, wenn man nicht auf seine Tasse Milch verzichten muss, nur weil man übersehen hat, dass nur noch ein kleiner Schluck in der Tüte  ist. Der Kühlschrank könnte erkennen, wenn die letzte Einheit angebrochen wird und eine neue Ladung per Internet bestellen. Ein bequemer, fortschrittlicher Weg. Ein intelligenter Weg? Schließlich geht es doch auch anders: Man geht ins Geschäft oder borgt sich beim Nachbarn etwas: soziale Interaktion statt Vertrauen in technische Automatismen.

Das Internet der Dinge erzeugt vermeintlich intelligente Gegenstände, wie z. B. auch den Drucker, der selbstständig eine Tintenpatrone nachbestellt. Auf anderer, industrieller Ebene ist man schon weiter. Die vernetzte Fabrik ist bereits Realität, auch wenn sie noch am Anfang der Digitalisierung steht: Fernwartung für verteilte Anlagen, integrierte Montageanleitungen, Softwareupdates für die Steuerung oder Auskunft über die Verfügbarkeit. Alles schließlich dargestellt auf dem Smartphone oder Tablet. Das Internet der Dinge hat in der Industrie bereits Einzug gehalten – weit mehr als im häuslichen Alltag.

Was zählt, sind gute Produkte

Industrie 4.0, das Zukunftsprojekt der Bundesregierung, kennzeichnet die zukünftige Form der Industrieproduktion durch eine „starke Individualisierung der Produkte unter den Bedingungen einer hochflexibilisierten (Großserien-)Produktion, die weitgehende Integration von Kunden und Geschäftspartnern in Geschäfts- und Wertschöpfungsprozesse und die Verkopplung von Produktion und hochwertigen Dienstleitungen, die in sogenannten hybriden Produkten mündet“.

Hört sich spannend und komplex an, aber am Ende des Tages geht es den Anwendern doch vor allem um wirtschaftliche Prozesse und gute Produkte, so wie vor 10, 25 und 100 Jahren. R+W begrüßt die Initiative. Sie ändert aber nichts an unserer Entwicklung und Produktion, die ohnehin dem Geist von Industrie 4.0 entsprechen, im Rahmen dessen, wie wir unseren Beitrag leisten können: mit Kupplungen, die eine wichtige Rolle für flexible, effiziente und intelligente Prozesse spielen. Sie entstehen im engen Dialog mit den Kunden, nach deren speziellen Anforderungen – mit oder ohne Industrie 4.0.

Sinnvolles nutzen, Überflüssiges verwerfen

Entscheidend für eine Weiterentwicklung ist doch, dass man sinnvolle Dinge bewahrt oder neu etabliert und Überflüssiges wieder fallen lässt. Das ist weder konservativ noch fortschrittlich. Das ist einfach intelligent. Unsere eigene Fertigung ist schon heute mit Blick auf maximale Prozesssicherheit und eine starke Individualisierung der Produkte gestaltet. Das Ergebnis ist ein umfassendes Sortiment an Standardkupplungen sowie Sonderlösungen für individuelle Anforderungen und Einbausituationen im Präzisions – und im Schwerlastbereich.

Schlauer ohne Milch

Die vernetzte Fabrik bietet zahlreiche Vorteile, die wir gerne nutzen und fördern. Auf der Website der Hannover Messe 2014 heißt es: „Der Weg zur Fabrik der Zukunft führt über Hannover.“ Wir tragen unseren Teil auf diesem Weg bei, zu einer überlegten Entwicklung im Sinne von Effizienz und Qualität. Besuchen Sie uns in Hannover. Wir freuen uns, mit Ihnen darüber zu reden – gerne auch über intelligente Kühlschränke. Unter uns: Bei aller Begeisterung für den technischen Fortschritt halten wir den vermeintlich dummen Kühlschrank für den schlaueren Weg. Auch, wenn man damit manchmal ohne Milch dasteht.

 

Über uns

R+W Kupplungen

Als Produzent von Präzisionskupplungen und -gelenkwellen berät R+W seine Kunden in allen Fragen der Kraftübertragung. 1990 gegründet beschäftigt die R+W Antriebselemente GmbH mittlerweile über 230 Mitarbeiter weltweit. Dies schließt eigene Tochterfirmen in den USA, China, Italien und der Slowakei ein, ebenso ein Vertriebsbüro in Singapur. Darüber hinaus verfügt R+W über ein Netz von Vertriebspartnern in über 60 Ländern.

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